Wie bekannt, feierte der Skiclub Großberg, am 17.7./18.7.2026, sein 50jähriges Gründungsfest.
Viel Fleiß und Arbeit investierten die Organisatoren und Helfer, um die Stockhalle des TSV Großberg zu einem Festsaal umzugestalten. Für den Freitag hatten Klara Rummel und ihre Helferinnen ein weißblaues Rautenmuster für die Tischdecken, gemäß dem bayerischen Abend gewählt.
So konnten schließlich am Freitag ca. 160 geladene Gäste empfangen werden. Dazu kamen noch ca. 300 weitere Festbesucher, so dass die Festhalle voll besetzt war.
Geladen waren alle Gründungsmitglieder, alle Mitglieder die 40 und 50 Jahre Mitgliedschaft erfüllt hatten, sowie alle Mitglieder die 1946 und früher geboren sind, unabhängig von der Zeit der Mitgliedschaft.
Frau Landrätin Schweiger, 1. Bürgermeister Sebastian Hopfensperger, der 1. Vizepräsident des Bayerischen Skiverbandes Prof. Dr. Hubert Waltl und der Präsident des Oberpfälzer Skiverbandes Michael Urz, ließen es sich nicht nehmen an unserem Gründungsfest teilzunehmen und Grußworte zu sprechen.
Dieter Meny begrüßte die o.g. Ehrengäste zusammen mit dem Ehrenbürger der Gemeinde Pentling, Josef Sperrer und den beiden stellvertretenden Bürgermeistern Alois Eisvogel und Franz Geiselhöringer. Auch eine Vielzahl Gemeinderäte und Altbürgermeister Albert Rummel (selbst Gründungsmitglied) besuchten die Veranstaltung.
Zu Beginn der Veranstaltung wurde aller seit 1976 verstorbenen Mitglieder gedacht. Dieter Meny las die 64 Namen der Verstorbenen vor und Ehrenpräsident Franz Kreil entzündete für alle eine Kerze, die dann während des gesamten Abends brannte. Zum Abschluss erhoben sich die Festbesucher in Gedenken an die Verstorbenen.
Nach den Grußwörtern wurden die Gründungsmitglieder geehrt. Von den 17 Gründungsmitgliedern fehlten lediglich Manfred Spegel, der bereits verstorben ist und Willi Weichmann, der verhindert war. Die Leistung des Gründers und Ehrenmitglieds Franz „John“ Knittl wurde von Dieter Meny besonders hervorgehoben.
Eine Einlage der Inlineskater, die von Giso Merkl einstudiert wurde, bejubelten die Zuschauer anschließend.
Beim folgenden Fassanstich benötigte Ehrenpräsident Franz Kreil einige Schläge bis das Bier der Brauerei Schneider fließen konnte. Mit dem traditionellen Ruf „Ozapft is, ging das Fest weiter.
Nachdem alle Funktionäre die mehr als 10 Jahre Vereinsarbeit aufweisen konnten, geehrt waren, spielte die Kapelle „die sechs lustigen Fünf“ zum bayerischen Abend auf und die Festgäste erhielten eine zünftige bayerische Brotzeitplatte. Die Brotzeit wurde zum Teil auf dem verteilten Ehrengeschenk, einem Holzbrett mit individueller Gravur, verspeist.
Diese Brotzeitbretter stellen lauter Unikate dar, die unser Medienwart Thomas Wiegers wochenlanger Arbeit, einzeln gravierte.
Die eingesetzten Bedienungen vollbrachten Höchstleistungen, um alle Gäste in kürzester Zeit zu bedienen und zufrieden zu stellen.
Die Line Dancer des Vereins tanzten unter Leitung von Karin Lachner, zu einem Medley und mussten auf Verlangen der Zuschauer eine Zugabe geben.
Alle Besucher ließen anschließend bei ruhiger musikalischer Unterhaltung die vergangenen 50 Jahre des Vereins nochmal aufleben. Als Grundlage diente oftmals die ausgelegte Festschrift, in der sich so mancher als junger Sportler abgebildet, entdeckte.
Bis die letzten Gäste nach Hause gingen war es bereits 1 Uhr früh.
Für den Spielenachmittag lesen Sie bitte den eigenen Artikel auf der Homepage.
Wenig Pause hatten die Organisatoren zwischen dem Spielenachmittag und dem Abendprogramm am Samstag.
Während sich das Nachmittagsprogramm mit Spielen, Kaffee und Kuchen und vielleicht einem Prosecco bis 17.00 Uhr hinzog, kamen bereits um 18.30 Uhr die ersten Besucher, um sich die besten Plätze zu sichern.
Die Festhalle hatte Klara Rummel an diesem Tag mit einem freundlichen Grün eingedeckt.
Die Jungen platzierten sich ganze vorne und die Älteren etwas weiter hinten, denn man wusste dass es bei „Alarmstufe Rock“ etwas lauter werden würde. Die Festhalle füllte sich rasch und unter dem Motto „Weinfest trifft Apres Ski“ wurde kräftig abgetanzt. Spätestens nach einer Stunde tanzte gefühlt die halbe Halle zur Musik der Partyband.
Wer nicht tanzte und nicht auf seinem Platz blieb, besuchte die von Martin Pichlmaier und seinem Team gestaltete Bar.
Auch der kulinarische Bereich kam natürlich an diesem Tag nicht zu kurz. Während am Vortag neben der bayerischen Brotzeit Grillfleisch mit Kartoffelsalat angeboten wurde, wechselte Grillmeister Gerhard Luxi vom Grill zum Pizzaofen, in dem köstliche Flammkuchen zubereitet wurden. Die gesamte Organisation für diesen Bereich hatte Sandra Hartl mit ihrem Team meisterhaft erledigt. Vom Einkauf bis zur Zubereitung war sie in der Verantwortung und zauberte optisch und geschmacklich traumhafte Brotzeiten für den Verkauf.
Aufgrund der heißen Witterung wurde ausnahmsweise auch beim Weinfest Bier ausgeschenkt. Den Mehraufwand meisterte Johannes Edenharter mit seinen Helfern bravourös.
Höchstleistungen musste auch die Mannschaft von Martin Pichmaier in seiner Bar erbringen um das nicht nachlassende Verlangen nach Aperol und anderen Getränken zu befriedigen. Weit nach 2 Uhr morgens verließen die letzten Gäste den Festbereich.
Um eine ausreichende Stromversorgung sicherzustellen verlegte Christian Paul dutzenden von Kabeln. Elektro Bierek stellte hierzu verschiedene Materialien zur Verfügung.
Genauso wie der von Franz Kreil koordinierte Aufbau, funktionierte in den beiden folgenden Tagen der Rückbau, so dass am Montagmittag die Stockhalle an Abteilungsleiter Albert Rummel wieder übergeben werden konnte.
Der Skiclub Großberg bedankt sich bei allen Besuchern, Helfern, Mitwirkenden und Organisatoren für das gelungene Fest. Außerdem gilt unser Dank dem TSV Großberg, der sein Gelände zur Verfügung stellte, den Stockschützen dieauf ihre Sporttage verzichten musste, der Gemeinde Pentling, insbesondere dem Bauhof und der Verwaltung für die Unterstützung.
Fazit: Ein gelungenes Fest für den Skiclub Großberg und seine Mitglieder, für die Bürger der Gemeinde Pentling und alle sonstigen Besucher unseres Festes.
Gez. ein zufriedener Vereinsausschuss









